3 Tipps für ein nachhaltiges Weihnachten

Niemand spricht es aus, doch jedem huscht der Gedanke während der Weihnachtszeit durch den Kopf: so wirklich nachhaltig ist das hier alles nicht. Ob es die Lichterketten sind, die im und um das Haus herum die Nachbarschaft und unsere Weihnachtsgefühle erleuchten lassen oder ob es der Weihnachtsbaum ist, dessen Lebensdauer einer Eintagsfliege gleicht. Es sind die kleinen Dinge, bei denen man an Weihnachten auch mal ein Auge zudrückt. Umgekehrt sind es aber auch nur kleine Dinge, die Spaß machen, einfach umzusetzen sind und die Welt noch dazu zu einem saubereren Ort machen – wie das geht, wollen wir euch hier kurz und knapp zeigen. Augen auf und durch: 

1) Ein tatsächlich grüner Weihnachtsbaum

Auch wenn Weihnachtsbäume in ihrem wunderschönen Grün dem Wohnzimmer einen neuen Farbklecks für einige Wochen verleihen, sind viele Bäume nicht von Natur aus grün. Rund 30 Millionen Bäume schleichen sich jährlich in die Häuser deutscher Bewohner. Dabei sind rund 80% der Weihnachtsbäume das Ergebnis von Monokulturen und Dünger. Einige Nordmann- und Edeltannen mussten teilweise durch halb Europa reisen um hier bei uns mit Weihnachtskugeln und -sternen beschmückt zu werden. Aber wie immer gibt es auch hier mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten um der Umwelt ein wenig gerechter zu werden. Zum einen haben wir das Glück in einem waldreichen Land zu wohnen – und wo Wald ist, da sind auch Bäume – und wo Bäume sind, da gibt es in den meisten Fällen auch Fichten und Kiefern. So kann man entweder den örtlichen Forster direkt anfragen und den Baum nicht nur im Wald, sondern ganz bald bei sich zuhause bewundern, oder aber man guckt sich nach Bäumen aus ökologischem Anbau um. Bäume mit einem Bioland- oder Naturland-Siegel bieten eine wunderbare Alternative, wenn der Aufwand zu groß ist einen Waldspaziergang mit einem Baum in der Tasche zu beenden. Der Umweltschutzverband “Robin Wood” beschäftigt sich mit genau diesem Thema und hat eine Liste mit Anbietern von Öko-Weihnachtsbäumen zusammengestellt. Eine ebenso innovative wie pragmatische Idee haben sich manche Bauhäuser einfallen lassen: dort kann man Weihnachtsbäume im Topf über die Feiertage mieten. Grandiose Idee wie wir finden! Damit der Baum zusätzlich noch ein paar mehr Farbtupfen bekommt, macht Baumschmuck einen wichtigen ästhetischen Part in der Weihnachtsdekoration aus. Auch hier lässt sich umweltschonender Baumschmuck und ein Spaziergang an der frischen Luft perfekt vereinen: Walnüsse als Zierelemente auf den Ästen oder ein paar Äpfel, die sich elegant unter dem Baum verirren, finden sich schnell bei einer kleinen Runde durch den Wald. Genauso bereiten Sterne aus Stroh, luftgetrocknete Orangenscheiben, duftende Zimtstangen oder Schneeflocken aus Watte nicht nur dem Baum eine Freude, sondern auch unserer Weihnachtsnase. 

2) Die Stromrechnung brennt lichterloh 

Um dieser dramatischen Überschrift ein wenig die Schwere zu nehmen: wir hoffen natürlich, dass bei niemandem die Rechnung tatsächlich in Flammen aufgeht – auch wenn man sich das bei der ein oder anderen Rechnung insgeheim wünscht… Dennoch ist die Thematik nicht zu unterschätzen. Lichterketten zieren in der Weihnachtszeit unsere Zimmer und verwandeln die vier Wände in kleine, gemütliche Oasen. Der Griff zur energiesparenden LED-Variante anstelle der stromfressenden klassischen Lichterkette bewirkt dabei bereits Großes. Und: Zeitschaltuhren bieten eine einfache und unkomplizierte Alternative zum unliebsamen “aus dem kuscheligen Bett kriechen um noch schnell die Lichterketten auszumachen“, bevor auch das zweite Augenlid schwer wird. Denn auch die schönste Deko kann noch so wunderbar aussehen aber bringt leider nichts, wenn sie niemand sieht. Daher sollte vor allem auch die Weihnachtsbaumbeleuchtung nur angelassen bleiben, wenn neugierige Augen um sie herum schleichen. Echte Kerzen sind natürlich weiterhin die beste Lösung (aber nicht aus den Augen verlieren). Auch hier gibt es unterschiedlichste Materialien, aus denen Kerzen bestehen können. Natürliche Materialien wie Stearin oder Bienenwachs bieten die umweltfreundlichste Möglichkeit, da günstige Paraffin-Kerzen sowohl unökologisch als auch Ruß anfälliger sind. Bienenwachs, aus denen sich Kerzen zaubern lassen gibt es übrigens in Drogeriemärkten zu kaufen – naturbasierte Kerzen sind somit schnell gemacht! 

3) Verpackungen, die nie wieder das Tageslicht erblicken werden 

Vielen ist nicht bewusst, dass alleine in Deutschland zu Weihnachten nur durch das Geschenkpapier ca. 8.000 Tonnen Müll entstehen. Wir wussten es auch erst nicht. Eine schockierende Zahl, deren Hintergrundgedanke es doch eigentlich nur war, Menschen eine Freude zu bereiten. Doch sobald die Verpackung aufgerissen wurde und das Geschenk das Licht der Welt erblickt, wird das Geschenkpapier in den meisten Fällen nicht mehr weiterverwendet. Zwischen Freudentränen, lautem Lachen und erröteten Wangen fliegen Plastikschleifen, Pappanhänger und bunte Papiere herum, die nach euphorischen Gesichtern nur noch den blauen Müllbeutel von innen sehen. Das muss nicht sein. Wie man dagegen angehen kann? Mit umweltfreundlichen Alternativen wie:

  • Recycling Papier: Genauso schön wie normales Geschenkpapier, lässt sich perfekt persönlich beschriften und ist noch dazu wesentlich umweltschonender.
  • Zeitschriften/Zeitungen: Auch wenn der Trend zum dialogen Lesen geht, hat bestimmt der ein oder andere noch ein paar alte Zeitungen zuhause, die eine kreative Geschenkverpackung hermachen können. 
  • Milchtüten: Für kleine, feine Geschenke wie gemacht – und der kreativen Dekorierung sind dabei auch keine Grenzen gesetzt. 
  • Stoffreste: Vom eigenen Nähen, von Oma, oder vielleicht sogar ein altes Hemd aus dem eigenen Schrank, das nicht mehr getragen wird? Geschenkpapier neu gedacht! 
  • Schuhkartons: Hier bietet sich perfekt unser doridee-Versandkarton an, wie fast jeder andere Karton, der sich in den Tiefen des Zimmers versteckt hat.
  • Gläser: Du schenkst selbstgebrannte Mandeln, Popcorn oder Kekse? In einem gesäuberten (z.B.) Olivenglas sieht’s direkt eleganter aus und es muss kein Plastik herhalten. 
  • Geschenkbeutel: Ob selbstgenäht oder gekauft – Geschenkbeutel aus Stoff eignen sich perfekt zum Wiederverwenden und sind noch dazu multivariabel einsetzbar. 
  • Geschirrtücher: Nicht nur pragmatisch, auch noch umweltfreundlich.  
  • Alte Kalenderblätter: Bevor sich der 2020 Kalender verabschieden darf, könnten das ein oder andere künstlerische Bild auch als Verpackung herhalten. 
  • Papier Geschenktüten: Ebenfalls eine einfache Alternative zu Plastiktüten, die auch danach noch weiterverwendet werden können.

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