Die Wahrheit über Weichspüler

Viele Menschen greifen beim Wäsche waschen auf Weichspüler zurück. Damit wird die Wäsche schön flauschig und je nach Produkt mit einem angenehmen Duft versehen. Viele Anwender wissen dabei allerdings nicht, was in einem solchen alles Produkt enthalten ist. Die im Weichspüler integrierten Duftstoffe sollte man dabei kritisch betrachten. Denn: Um die Wäsche weich zu bekommen, wird häufig Rinderfett eingesetzt. Deshalb raten inzwischen viele Experten von der Verwendung eines Weichspülers ab.
Auf den ersten Blick wirken Weichspülmittel als nützlich für die Wäsche. Das Waschhilfsmittel sorgt vor allem dafür, dass die getrocknete Wäsche nicht fest und kratzig wird – insbesondere bei Handtüchern und Bettwäsche ist dies oft der Fall. Meist werden optische Aufheller und Duftstoffe hinzugefügt. Durch den Einsatz von viel Chemie wird die Wäsche so bearbeitet, dass der Endverbraucher ein angenehmes Gefühl bei der Nutzung der Textilien hat.

Was aber machen die Weichspüler letztendlich in der Wäsche? Die Anbieter von Weichspülern werben vor allem mit der natürlichen Frische, weshalb Verbraucher die Produkte häufig und gerne benutzen. Hierin stecken vor allem kationische Tenside, die teilweise tierische Fette oder besser gesagt Schlachtabfälle beinhalten. Für Menschen, die vegan oder vegetarisch leben, ist die Nutzung von Weichspüler somit kritisch. Daher sollte immer genau auf die Inhaltsstoffe geachtet werden, da Weichspüler selten frei von tierischen Erzeugnissen ist. Die besagten tierischen Fette hinterlassen vor allem unerwünschte Nebenwirkungen sowohl auf der Kleidung als auch in der Waschmaschine. Ein schmieriger und weicher Film bleibt in der Trommel der Maschine und an den Waschmaschinenwänden haften – ein beliebter Boden für Pilze und Bakterien.

Stellen Weichspüler ein Gesundheitsrisiko dar?

Viele Menschen nutzen Weichspüler regelmäßig. Nicht zuletzt, weil Marketingexperten häufig den Schein vermitteln, dass die Nutzung von Weichspülern von Nöten sei um ein Frischegefühl von gewaschener Wäsche zu bekommen. So mache das Produkt die Fasern der Kleidung wieder angenehm weich und glatt und verleihe noch dazu einen guten Duft. Jedoch bedenken viele Anwender nicht, dass die im Weichspüler enthaltenen Chemikalien wie Duft- und Bleichmittel für die Umwelt und den Menschen schädlich sind. Insbesondere die Umweltbelastung spielt dabei eine große Rolle.

Nach der Anwendung von Weichspüler reagieren einige Anwender mit Hautreizungen und allergischen Reaktionen. Jener Aspekt liegt an den hierin enthaltenen Stoffen wie Duft-, Farb- und auch Konservierungsmitteln. Diese Zusätze sind grundsätzlich vom Gesetzgeber erlaubt, jedoch stehen einige davon in Verdacht sogar krebserregend zu sein.

Weichspüler und tierische Abfallprodukte

Wenn den Anwendern die Inhaltsstoffe bekannt wären, würden sich mit Sicherheit einige sehr vor den Produkten ekeln. So kommt nicht selten auch Rinderfett zur Anwendung. Vor dem Kauf sollte daher auf der Verpackung geprüft werden, ob Dihydrogenated Tallowoylethyl oder auch Hydroxyethylmonium Methosulfate enthalten sind. Damit die Wäsche wirklich weich wird, kommen weitere tierische Fette zum Einsatz. Als Laie können Anwender mit den Inhaltsstoffen in einem Weichspüler zumeist nur wenig anfangen, da das nötige Fachwissen fehlt. Nur wenige Menschen informieren sich vor dem Kauf eines Weichspülers genau – und genau das ist von den Herstellern beabsichtigt.


Es wird oftmals auf Abfallprodukte aus der Schlachterei zurückgegriffen, da sie günstig sind und einfach bearbeitet werden können. Denn ein wichtiger Aspekt zum Kauf des Produktes ist der Preis des Weichspülers. Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Dies sind Produkte, die das Kennzeichen “Vegan-Siegel mit der Blume” haben. Wenn man auf einen umweltbewussten Konsum achtet und trotzdem Weichspüler nutzen möchte, sollte man stets auf dieses Zeichen achten.
Allerdings kann es auch mal vorkommen, dass die Wäsche, die mit Weichspüler gewaschen wurde, mit einem Mal merkwürdig riecht. Dies liegt vor allem daran, dass sich durch den Weichspüler schnell Bakterien in Textilien ansiedeln können und sich in den Kleidungsfasern festsetzen. Zudem passiert es häufig, dass durch Weichspüler die Fasern verkleben und das Wasser vom Waschen nicht mehr gut durch die Stofffasern fließen kann. So verlieren beispielsweise Handtücher nach vermehrtem Gebrauch von Weichspüler ihre Saugkraft. Das führt dazu, dass Anwender oft noch mehr Weichspüler oder Waschmittel nutzen. Dadurch setzen sich die Mittel an der Waschmaschine ab und es bilden sich erneut Bakterien, die zu unangenehmen Gerüchen führen. Wie oben bereits erwähnt, können Inhaltsstoffe allergische Reaktionen auf der Haut auslösen. Daher wird von der Verwendung von Weichspüler vor allem bei der Wäsche für Kinder und Kleinkinder abgeraten. 

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