Wäsche waschen bei niedrigen Temperaturen

In Zeiten des Klimawandels und der globalen Umweltdebatte haben Waschmittel- und Waschmaschinenhersteller reagiert: Hygienisch reine Wäsche bei niedrigen Temperaturen, so oft ihr Versprechen.
Neuste Waschmaschinentechnologien und die innovativen Formeln moderner Waschmittel machen’s für uns möglich.

Stromsparprogramme und Kaltwaschmittel – das ist neu

In der heutigen Zeit sind der Nachhaltigkeitsgedanke, also die Schonung von Umwelt und Ressourcen, ein ständiges Thema. Umweltschonendes Waschen ist längst für viele zu einem primären Bedürfnis geworden und damit in der Waschmittel- und Textilindustrie angekommen.

Die neuesten Geräte ermöglichen energieeffizientes Waschen mit optimalen Resultaten in puncto Sauberkeit und Hygiene und das bei niedrigen Temperaturen.

Dabei kannst du wählen,

  • ob du die Temperatur manuell regulierst
  • oder ob du eines der vorgegebenen Niedrigtemperatur-Waschverfahren (je nach Modell und Hersteller sind das zum Beispiel das Flecken-, Intensiv- oder Eco-Programm) wählst.

Letztere verbrauchen deutlich weniger Energie, als Heiß- oder Kurzwaschprogramme, beanspruchen dafür aber mehr Zeit. Bei modernen Waschmaschinen kannst du die Startzeit vorab einstellen, sodass das Programm in Abwesenheit oder über Nacht laufen kann und der Zeitfaktor deshalb zur Nebensache wird.

Ältere Maschinen bieten dir diese Funktionsvielfalt oft nicht. Trotzdem kannst du mit diesen Geräten schonend waschen, indem du das Woll- oder Feinwaschprogramm nutzt.

Mit dem richtigen Waschmittel zum perfekten Ergebnis: Moderne Niedrigtemperatur-Waschmittel sind entsprechend gekennzeichnet und lassen anhand ihrer Beschriftung schnell erkennen, für welche Temperaturen sie sich eignen.

Das Geheimnis: die Löslichkeit bei geringen Temperaturen und die Kombination spezieller Enzyme und Tenside sorgen für ein hygienisches Waschergebnis, auch bei Niedrigtemperaturen und ohne Bleiche.

Warum Waschen mit niedrigen Temperaturen sinnvoll ist

Das Waschen mit Temperaturen von 30 Grad oder weniger, schlägt sich vor allem in der Lebensdauer der Wäsche nieder. Hohe Temperaturen sind in der Regel nämlich schädlich, wenn es um Farbintensität und Fasererhalt geht. Die Hitze macht Fasern brüchig, raut auf und verändert die ursprüngliche Passform. Zusätzlich können Aufdrucke beschädigt und Farben ausgewaschen werden – die Wäsche ergraut und verliert an Leuchtkraft.

Wer kalt wäscht, hat länger Freude an seiner Kleidung und muss seltener nachkaufen. Das spart dir nicht nur Geld, sondern kommt zugleich der Umwelt zugute, indem die klimaschädliche Produktion reduziert wird und weniger Müll anfällt.

Doch nicht nur die Wäsche, sondern auch deine Waschmaschine selbst lebt länger, wenn hohe Temperaturen vermieden werden. Das liegt daran, dass sich vorhandener Kalk in kaltem Wasser besser löst und es damit insgesamt zu weniger Kalkablagerungen kommt.

Nachhaltigkeit im eigenen Zuhause

So kannst du die Umwelt schonen:

  • Wähle gezielt Waschprogramme, die mit geringen Temperaturen auskommen. Mit einer Reduktion von 10 Grad kannst du, in Abhängigkeit zum jeweiligen Modell, bis zu 50 % Strom sparen.
  • Achte zusätzlich auf die Energieeffizienzklassen moderner Elektrogeräte – Sie geben Auskunft über den Stromverbrauch deiner Waschmaschine.
  • Wähle Ökoprogramme, um zusätzlich Strom zu sparen. Eine energieeffiziente Programmwahl verlängert zwar den Waschprozess, ist aber am günstigsten und mindert das Waschergebnis nicht.

Waschen bei 30 Grad und weniger

Waschen bei geringen Temperaturen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun, das klingt gut. Doch natürlich darf die Waschqualität nicht darunter leiden. Im Ergebnis muss die Wäsche also nicht nur gut riechen und sauber sein. Wichtig ist vor allem, das schädliche Keime zuverlässig herausgespült werden.

Die Angst vor gefährlichen Keimen ist oft der ausschlaggebende Grund dafür, dass Wäsche zu heiß gewaschen wird. Dabei ist die Angst in den meisten Fällen unbegründet. Bakterien gehören zum Leben dazu. Sie bilden einen natürlichen Schutzfilm auf unserer Haut und sind unter anderem für ein intaktes Immunsystem verantwortlich.

Diese Textilien kannst du deshalb bedenkenlos im Niedrigtemperatur-Waschverfahren reinigen:

  • Synthetische Stoffe, wie sie in Freizeit-, Sport- und Funktionskleidung verwendet werden.
  • Leicht verschmutzte Wäsche, wie T-Shirts, Pullover und Hosen aber auch Bettwäsche.
  • Stark verschmutzte und fleckige Wäsche nach Vorbehandlung.

Ausnahmen

Ausnahmen gelten für Wäschestücke, die ein Infektionsrisiko bergen oder die Gesundheit auf andere Weise angreifen können, zum Beispiel bei:

  • Belastung durch Pilze und Viren
  • Vorliegen bestimmter Krankheiten, wie dem Salmonellenbefall oder einer allgemeinen Immunschwäche
  • Wäsche von Allergikern, Schwangeren und Säuglingen
  • Wäsche, die ihrer Natur nach besonders keimbelastet ist

Und auch dann, wenn Waschmaschinen gemeinschaftlich genutzt werden, eignen sich hohe Temperaturen, um etwaige Keime und Pilze des Vorgängers unschädlich zu machen.

doridee bei niedrigen Temperaturen

Unser doridee Waschmittel wurde so entwickelt, dass du damit sogar mit weniger Chemie bei niedrigen Temperaturen waschen kannst. Zwei Punkte die nicht nur dir, sondern besonders auch unserer Umwelt zugute kommen.


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