Plastikverpackungen im Reinigungsbereich

Plastik vermeiden im Haushalt

Berichte über den Klimawandel und Umweltverschmutzung füllen die Zeitungen. Plastik im Alltag zu reduzieren scheint auf den ersten Blick keine besonders neue Idee zu sein. Wiederverwendbare Einkaufstaschen zu verwenden ist eine der Ideen, die sich in den meisten Fällen problemlos umsetzen lassen. In manchen Bereichen scheint es jedoch schon deutlich schwieriger zu sein, auf Plastik zu verzichten. Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Reinigungsutensilien sind in verschiedenste Behältnisse und Folien aus Plastik gepackt, über die der Verbraucher nicht entscheiden kann. Vor allem bei Reinigungsmitteln und Waschmittel, die im Supermarkt erhältlich sind, scheint sich auch in den letzten Jahren noch wenig getan zu haben. So ist es für die meisten Käufer noch immer völlig normal, Waschmittel, Weichspüler und Reiniger in Plastikflaschen zu kaufen, die man nach dem Gebrauch einfach nur wegwerfen kann. Bei Kosmetik und Hautpflegeprodukten scheint es häufig noch schwieriger, umweltfreundliche Alternativen für die bequeme Plastikverpackungen zu finden. Doch wer genau hinschaut, kann erkennen, dass sich zahlreiche Firmen für grüne Alternativen entscheiden. Wie man Plastik auch beim Kauf von Reinigungs- und Waschmittel zunehmend vermeiden kann, erklärt dir der folgende Text.

Wie schädlich sind Plastikverpackungen für unsere Umwelt

Bevor du dich der Frage zuwendest, wie man den Gebrauch von Plastik im Alltag vermeiden kann, sollte zuerst erläutert werden, wieso der enorme Plastikkonsum für die Umwelt schädlich ist. Zahlreiche Aufnahmen von Stränden und Flüssen in Südostasien zeugen davon, dass die Welt zunehmend im Plastikmüll versinkt. Westliche Staaten exportierten lange Zeit ihren Müll in ärmere Staaten, die sich der Verbrennung des Verpackungsmaterials annehmen sollten. Doch diese Länder wehren sich immer mehr gegen die Verschmutzung ihrer Umwelt. Die Deponien sind längst überfüllt und der Müll breitet sich zunehmend auf das ganze Land aus. Denn ein Fakt ist nun weltweit bekannt: Plastik baut sich über Jahrhunderte nicht ab, sondern wird sich lediglich am Meeresboden ausbreiten. Sogenanntes Mikroplastik, das sich von Kleidung aus Polyester beim Waschen herauslöst, aber auch bei der langsamen Zersetzung von Plastik entsteht, wird von Fischen aufgenommen und wandert über kurz oder lang wieder in den menschlichen Körper. Zudem verbraucht die Herstellung von Plastik, das zumeist nur für eine kurze Zeit verwendet wird, große Mengen an Energie, deren Herstellung die Umwelt zusätzlich belastet. Um sich und die Umwelt vor diesen schädlichen Entwicklungen zu schützen, gibt es so nur einen sinnvollen Weg: der schrittweise Verzicht auf Plastik. Wie du zu dieser Entwicklung beitragen kannst, lernst du in den folgenden Abschnitten.

Vor- und Nachteile herkömmlicher Verpackungen

Vom einen auf den anderen Tag vollständig auf Plastik verzichten, ist in unserer modernen Gesellschaft schier unmöglich. Während zahlreiche Firmen nach Alternativen zu den herkömmlichen Verpackungen suchen, ist die Mehrzahl an Waschmitteln noch immer nur in Plastikflaschen erhältlich, die zum unendlichen Plastikmüll beitragen. Das hat zahlreiche Gründe: Plastik ist relativ leicht und schützt den Inhalt während des Transports, im Laden und bei dir zu Hause. Flüssiges Waschmittel kannst du nach jeder Anwendung wieder sicher verschließen. Dies ist vor allem bei Kosmetikartikeln und Hautpflege ein essentielles Ziel der Verpackung. Verglichen mit Glas können Plastikflaschen nicht brechen und schützen somit vor Verletzungen und Verunreinigung des Inhalts. Auch durch das erhöhte Gewicht ist Glas – das zumeist als umweltfreundlichere Alternative gehandelt wird – nicht optimal. Treibstoffkosten für den Transport von Glas steigen schließlich mit dem Gewicht an und sehen in der Gesamtbilanz gar nicht so gut aus. Verpackungen aus reinem Karton sind bei Reinigungsmitteln nur begrenzt einsetzbar und eignen sich so in vielen Fällen nicht als echte Alternative. Um langfristig und ohne große Einschränkungen im Lebensstil plastikfrei leben zu können, bedarf es so tiefergehenden Veränderungen in der Verpackungsindustrie.

Plastikverpackungen recyclen und wiederverwenden

Wenn es um Umweltschutz geht, ist jeder von uns gefragt. Die meisten von uns sind derzeit jedoch noch etwas überfordert und wissen nicht, welchen Beitrag sie persönlich leisten können. Um vor der Umstellung auf vollständig plastikfreie Verpackungen, der Umwelt dennoch etwas Gutes zu tun, solltest du einige Prinzipien beachten. So gut es geht auf Umverpackungen und Plastiktragetaschen zu verzichten, sollte den meisten von uns nicht schwerfallen. Doch auch der Kauf von besonders großen Mengen kann helfen, Plastik zu reduzieren. Wer für jeden Raum einen einzelnen Reiniger in einer kleinen Flasche kauft, hat am Ende deutlich mehr Plastik im Haus, als jemand, der einen Allzweckreiniger in einer möglichst großen Flasche kauft. Das Recyceln herkömmlicher Verpackungen ist ein wichtiger Schritt, den jeder ohne großes Wissen umsetzen kann. Unterschiedliche Zeichen auf den Verpackungen geben an, wie das jeweilige Material recycelt werden soll, um es dem Kreislauf wieder zuzuführen. Je nach Material werden die gesammelten Stoffe für andere Zwecke wiederverwertet, zur Energiegewinnung verbrannt oder in eine Deponie gebracht. Manche Verpackungen eignen sich zur Wiederverwendung im eigenen Haushalt. In kleine Glastiegel kannst du Cremes für die Reise abfüllen. Kartonverpackungen dienen zumindest als Sammelstelle für Altpapier und haben so ein zweites Leben. Deiner Kreativität und deinem Einfallsreichtum sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt. Sicher findest du noch weitere Möglichkeiten, vorhandene Behältnisse auf neue Arten zu nutzen.

Reinigungsmittel von doridee in recylcelter Pappe

Um dem Ziel, langfristig auf Plastikverpackungen bei Reinigungs- und Waschmittel zu verzichten, ein kleines Stück näher zu kommen, sind die Verpackungen von doridee plastikfrei und recycelbar. Und nicht nur das! Zur Herstellung der Verpackungen wurden größtenteils recycelte Materialien eingesetzt, die durch unsere Wiederverwendung ein zweites Leben gefunden haben. Dadurch, dass unser Waschmittel in Pulverform vorliegt, reicht die Kartonverpackung komplett aus. Die Papprolle, in der das doridee Waschmittel geliefert wird, kann nach der Verwendung des Waschmittels sicherlich zur Aufbewahrung anderer Gegenstände dienen. Und das Beste an unserem Waschmittel ist: Nicht nur die Verpackung unserer Produkte ist recycelbar, sondern auch beim Inhalt bemühen wir uns, diesen so umweltschonend wie möglich zu gestalten. Unser „basis waschmittel“ enthält deutlich weniger chemische Zusatzstoffe als herkömmliches Waschmittel. Dennoch ist das Waschmittel genauso zusammengesetzt, dass es deine Wäsche sauber macht und hygienisch von Schmutz und Bakterien befreit. Durch den Verzicht auf unnötige Duft- und Farbstoffe wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch deine Haut. Vor allem Verbraucher mit Allergien oder besonders sensibler Haut werden mit unserem Waschmittel also ganz auf Ihre Kosten kommen. Schau doch auf unserer Shop-Seite vorbei und hol’ dir weitere Informationen zu unseren Waschmitteln und unserem Abo-Angebot!


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